Coworking in Berlin? Sag uns Bescheid.
Berlin ist die Startup-Hauptstadt - und weit weg von uns. Wir testen offen, ob genug Nachfrage für einen CoWoNE besteht.
Warum Berlin für CoWoNE spannend ist
Berlin ist Europas Magnet für Tech-Talent und Wagniskapital: tausende Gründungen, internationale Teams aus aller Welt und ein Ökosystem aus VCs, Acceleratoren und Verbänden, das es in dieser Dichte sonst nirgends in Deutschland gibt.
Für einen eigentümergeführten Anbieter vom Niederrhein ist die Hauptstadt der ambitionierteste denkbare Schritt - mit entsprechend vielen etablierten Mitbewerbern. Wir würden ihn nur gehen, wenn die Nachfrage es eindeutig trägt.
Über die Bezirke verteilt ist der Markt stark fragmentiert; dieser Test zeigt, ob ein persönliches, all-inklusives Konzept hier eine eigene Nische findet.
Von Mitte über Kreuzberg und Friedrichshain bis Prenzlauer Berg ist das Angebot riesig und unübersichtlich - punkten ließe sich nur mit klarer Haltung: persönlich, eigentümergeführt und verlässlich kalkulierbar statt anonymer Schreibtisch-Fabrik.
Was in Berlin entstehen würde
Unser Konzept ist an jedem Standort gleich: zentral, all-inklusiv, flexibel. In Berlin wären geplant:
Was der Berliner Coworking-Markt gerade zeigt
Berlin hat mit über 200 Coworking-Spaces die höchste Space-Dichte aller deutschen Städte - der Markt ist nicht leer, sondern eng. Genau deshalb lohnt der Blick auf das, was dort zuletzt nicht funktioniert hat: Betahaus, der Kreuzberger Coworking-Pionier, meldete 2021 mitten in einer Expansionsphase Insolvenz an und arbeitet seither in deutlich reduziertem Umfang weiter. WeWork gab nach der eigenen US-Insolvenz 2023 seinen Berliner Vorzeigestandort am Potsdamer Platz auf. Der Berliner Anbieter Unicorn wurde 2025 abgewickelt. Parallel steigt der Büroleerstand in der Stadt spürbar - von rund 7,9 % Anfang 2025 auf 8,4 % Anfang 2026. Das ist kein Bild von ungebremstem Wachstum, sondern von einem Markt, der gerade aussortiert - und in dem große, glänzende Flächen offenbar nicht automatisch gewinnen.
Wo ein kleines, eigentümergeführtes Modell reinpassen könnte
Trotz seines Rufs ist Berlin bei den Preisen keine Ausnahme nach oben: Ein Flex-Desk kostet dort im Schnitt rund 220 € im Monat - weniger als in Köln, Hamburg, Frankfurt oder München. Wer in einem so dichten Markt bestehen will, kann also kaum über den Preis punkten, sondern nur über das, was CoWoNE an den bestehenden Standorten in Neuss, Erlangen, Nürnberg und Darmstadt schon ausmacht: ein Ansprechpartner statt Konzern-Hotline, überschaubare statt anonyme Etagen, feste All-inklusiv-Kalkulation statt Zusatzkosten am Monatsende. Branchenverzeichnisse verweisen dabei wiederholt auf Bezirke wie Neukölln, in denen Coworking spürbar günstiger und weniger dicht vertreten ist als rund um die etablierten Hubs in Mitte oder Kreuzberg - belastbare amtliche Zahlen dazu gibt es allerdings nicht, nur wiederkehrende Einschätzungen aus dem Markt selbst. Ob dort tatsächlich genug Nachfrage für ein kleines, persönliches Konzept besteht, wissen wir schlicht nicht. Deshalb diese Warteliste statt einer Standort-Ankündigung.
Warteliste Berlin
Trag dich unverbindlich ein - wir melden uns, sobald sich in Berlin etwas tut. Je mehr Interesse, desto schneller geht's.
Schon jetzt nutzbar: eine ladungsfähige Geschäftsadresse - ortsunabhängig ab 79,99 €/Monat.
Häufige Fragen
Plant CoWoNE einen Standort in Berlin?
Aktuell nicht konkret. Berlin ist weit entfernt und stark umkämpft - wir nutzen diese Warteliste, um die Nachfrage ehrlich zu prüfen, bevor wir etwas zusagen.
Was passiert mit meinem Eintrag?
Er hilft uns einzuschätzen, ob ein Berliner Standort realistisch ist - und sichert dir Vorrang plus Early-Bird-Konditionen, falls es so weit kommt.
Kann ich jetzt schon etwas nutzen?
Ja, eine ortsunabhängige Geschäftsadresse ab 79,99 €/Monat. Coworking-Plätze bieten wir derzeit nur in NRW und Franken an.